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Die 5 Kickbox-Disziplinen PDF Drucken E-Mail

1. Semikontaktkickboxen:

Ist vergleichbar mit dem olympischen Fechten. Bei dieser Wettkampfart kommt es darauf an, den Gegner mit Hand- und Fußtechniken mit leichtem Kontakt zu treffen. Der Kampf wird durch den Kampfflächenleiter nach jedem erkannten Treffer unterbrochen und die Wertung vergeben. Sieger ist, wer die meisten Punkte erzielt hat. Zu harte Treffer oder unsportliches Verhalten werden mit Minuspunkten oder Disqualifikation geahndet.


2. Leichtkontaktkickboxen

... ist die Vorstufe zum Vollkontaktkickboxen als Trainings- und Wettkampfform. Es handelt sich in der vollen Bedeutung des Wortes um absoluten Leichtkontakt, d. h. saubere und gut kontrollierte Techniken, die explosiv und kraftvoll mit leichtem Kontakt treffen müssen. Es werden Rundenergebnisse gewertet, bei denen korrekte Treffer addiert werden. Zu harte Treffer oder unsportliches Verhalten werden mit Minuspunkten oder Disqualifikation geahndet.


3. Vollkontaktkickboxen:

Ist vergleichbar mit dem olympischen Boxen, es gilt den Gegner mit sauberen Hand- und Fußtechniken zu treffen. Es werden Rundenergebnisse gewertet, bei denen korrekte Treffer addiert werden. Verstöße gegen das Regelwerk oder unsportliches Verhalten werden mit Minuspunkten oder Disqualifikation geahndet. Ende der achtziger Jahre fand eine revolutionäre Entwicklung der Sicherheitsausrüstung statt. Boxen sollte aus dem olympischen Programm gestrichen werden. Georg F. Brückner begann mit der Entwicklung der ,,geprüften Sicherheit". Die Handschützer (Boxhandschuhe) wurden in Verbindung mit der Abteilung Fahrzeugunfallforschung der Technischen Universität Berlin auf einen Sicherheitsstandard gebracht, der die internationale Ärztekommission der AIBA (Welt Amateur Box Association) überzeugte. Boxen blieb olympisch. Diese Sicherheitsstandards sind im Kickboxen vorgeschrieben. Für die Fußschützer wurde in Verbindung mit der TU Berlin ein Testverfahren entwickelt, an dem sich heute die Produktion der Fußschützer orientiert. Kickboxen nach dem Regelwerk des Deutschen Kick-Box-Verbandes e.V. gehört heute zu den verletzungsärmsten Sportarten überhaupt. Untersuchungen der Universitätskliniken Gießen, unter der Federführung von Herrn Dr. Alwin Sauer, belegen diese Behauptung eindeutig.


4. Freie Musikalische Formen

Formenlauf: vergleichbar mit der Kür beim Eislaufen oder Bodenturnen. Sie wird frei gestaltet und kann mit Musik untermalt werden.
Die Punktrichter bewerten sportliches Können, Basis, Synchronität und den Gesamteindruck.
Man unterscheidet folgende vier " FREE-STYLE" Disziplinen:

  • Hard-Style (gekennzeichnet durch " HARTE" Techniken, vorwiegend aus den Bereichen Karate und Tae-Kwon-Do)
  • Soft-Style (gekennzeichnet durch " WEICHE" Techniken, vorwiegend aus den Bereichen Kung-Fu und Wushu)
  • Waffen-Hard-Style (verwendete Waffen: Kama, Sai, Tonfa, Yari, Bo, Dreiteiliges Nunchacku, Naginata, Nunchacku, Katana.)
  • Waffen-Soft-Style (verwendete Waffen: Lang-Stock, TaiChi-Chuan-Schwert, Doppel-Schwert, Doppel-Haken-Schwert, neunteilige Peitsche, Speer.)

Die einzelnen Disziplinen des Formen-Wettbewerbs sollten getrennt voneinander vorgetragen werden.
Die Dauer der Formen (inkl. Vorspann) darf 2,15 Minuten nicht überschreiten. Bei überschreiten der Zeit werden 0,3 Punkte abgezogen
Nominierungen von Europa- und Weltmeisterschaften werden nur in der SENIORENKLASSE für Damen und Herren ab 16 Jahre ausgesprochen. Um sich für eine Europa- oder Weltmeisterschaft zu qualifizieren, ist ein Durchschnitt von mindestens 25,5 Punkten erforderlich (Teilnahme an allen Bundesturnieren sollte Voraussetzung) sein.


5. Kickboxaerobic:

Ab 2001 gibt es international die Disziplin Kickboxaerobic mit Step und ohne Step

 
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